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Immobilien-Investment-Guide

Immobilien-Investment-Guide: Privatanleger können auf immer mehr Arten ihr Geld in Immobilien stecken. Die Unterschiede sind aber teilweise eklatant. Auch bei den Risiken.

Da fangen die Augen des Anlegers an zu glänzen. Für die nächsten sechs, acht oder zehn Jahre werden Renditen von nicht weniger als 5 oder gar 6% in Aussicht gestellt. Und das mit Schweizer Immobilien. Wer mag da widerstehen? Endlich in der Renditeoase angekommen, mag sich manch Privatanleger denken, angesichts der negativen Renditen, die «Eidgenossen» für Laufzeiten von bis zu zehn Jahren aufweisen. Aber es geht ja anscheinend auch anders. Das Zauberwort heisst Crowdinvesting. Im Zusammenhang mit Immobilien wird es hierzulande seit gut zwei Jahren angeboten.

Immobilien-Investment-Guide: Boomendes Crowdinvesting

Dabei erwerben mehrere Anleger einen Miteigentumsanteil an einer (fast immer: Wohn-)Liegenschaft, die über einen Anlagehorizont von meist sechs bis zehn Jahren vom jeweiligen Anbieter bewirtschaftet und vor allem auch vermietet wird. Und das Konzept kommt an. Der Schweizer Marktführer Crowdhouse hat inzwischen nach eigenen Angaben Immobilien für 263 Mio. Fr. gekauft. Bei einem Fremdkapitalanteil von typischerweise rund 50% bedeutet dies, dass Anleger dort deutlich über 100 Mio. Fr. investiert haben.

Dabei ist diese Summe nur die Spitze des Eisbergs, wenn es um die insgesamt von privaten Investoren in Immobilien angelegten Gelder geht. Denn schon lange investieren sie in die Anlageklasse über den Kauf von Immobilienfondsanteilen oder die Aktien von Immobiliengesellschaften. Oder aber – was vor allem in den letzten Jahren immer öfter der Fall war – sie erwerben selbst eine Immobilie, um sie zu vermieten («buy-to-let»). Für Anleger ist es zwar grundsätzlich vorteilhaft, zwischen mehreren Alternativen wählen zu können. Die damit verbundenen Chancen, Risiken und Kosten gegeneinander abzuwägen, wird dadurch aber nicht einfacher, zumal es grosse Unterschiede gibt.

Immobilien-Investment-Guide: Nur geringe Diversifikation bei direkten Anlagen

Dies betrifft zuallererst den Mindestbetrag, den man anlegen muss. Während bei den beiden indirekten Formen Aktien und Fonds ein Anteil in den meisten Fällen weniger als 200 Fr. kostet, liegen die finanziellen Hürden bei den direkten Beteiligungen weit höher. Beim Crowdinvesting gibt es Objekte, an denen man sich mit einem fünfstelligen Betrag beteiligen kann, teilweise werden aber sogar sechsstellige Summen gefordert. Eine solche muss in der Regel auch als Eigenkapital mitbringen, wer eine Eigentumswohnung erwirbt.

Entsprechend hohe Anlagesummen sind bei den direkten Formen nötig, will man seine Investments – was stets ratsam ist – innerhalb der Anlageklasse diversifizieren. Genau das ist bei den Aktien der Immobilienfirmen und den Fonds von Haus aus gegeben, da diese zahlreiche Liegenschaften in ihren Portfolios halten. Manchmal sind es überwiegend Wohn-, vielfach aber auch mehrheitlich Gewerbeimmobilien. Gerade für Anleger, die ein selbstbewohntes Eigenheim besitzen, dürfte es besonders sinnvoll sein, darauf zu achten, dass die Immobilien-Investments nicht allesamt in die gleiche Kategorie fallen.

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